Das Sommer-Tenniscamp „best of 5“ auf dem Gelände des THC Münster verbindet intensives Training mit Gemeinschaft, Spielfreude und einem altersgerechten Leistungsanspruch. Wir konnten das Camp eine Woche lang begleiten und geben einen Einblick in Trainingskonzept, Organisation und Atmosphäre.

Einführung in das Tenniscamp „best of 5“
„best of 5“ ist eine etablierte Tennisakademie, die seit vielen Jahren Camps für Junioren und Erwachsene in Münster und Umgebung anbietet. Das Format verbindet Freude am Tennisspiel mit systematischem Training und einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl. Die Einheiten werden so aufgebaut, dass Teilnehmende entsprechend ihrem Alter und Leistungsstand gefordert werden.

Feriencamps für unterschiedliche Altersgruppen
Die Akademie bietet Feriencamps für verschiedene Altersklassen und Leistungsstufen an mehreren Standorten an. Dazu zählen unter anderem der THC Münster, der TC St. Mauritz, Rot-Weiss Greven und der TV Emsdetten. DTB-lizenzierte Trainer teilen die Kinder in passende Gruppen ein und bauen die Einheiten systematisch aufeinander auf. So werden weder Einsteiger überfordert noch fortgeschrittene Spieler ausgebremst.
Neben technischen Grundlagen stehen Bewegung, Koordination und das gemeinsame Spielen im Mittelpunkt. Die Eltern wissen ihre Kinder betreut, während die jungen Spieler neue Trainingspartner kennenlernen und Selbstständigkeit auf dem Platz entwickeln.

Ankunft und erste Trainingseinheiten
Am ersten Camptag versammelten sich die Kinder am Vormittag auf der Anlage. Nach einer kurzen Einführung begann das gemeinsame Aufwärmen mit einem Lauf um die Plätze. Anschließend folgten Gruppenübungen ohne Schläger, bevor die Trainer eine erste Einteilung nach Spielstärke vornahmen.
Im Verlauf der Woche konnten die Coaches das Niveau genauer einschätzen und die Gruppen entsprechend anpassen. Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Warm-up. Danach folgten Techniktraining, Spielformen und wechselnde Platzzuweisungen.

Gepflegte Anlage und gute Trainingsbedingungen
Das Gelände des THC Münster machte während der gesamten Woche einen sehr gepflegten Eindruck. Plätze und Umfeld wurden kontinuierlich instand gehalten. Diese Sorgfalt schafft einen Rahmen, in dem sich Spieler und Trainer auf das Camp konzentrieren können.
Gruppeneinteilung und Betreuung
Drei Trainer kümmerten sich um insgesamt 18 Kinder. Die überschaubaren Gruppen ermöglichten persönliche Rückmeldungen und eine flexible Anpassung der Übungen. Gleichzeitig blieb genügend Raum für gemeinsames Spielen und kleine Wettbewerbe.

Spielerische Lernmethoden
Die Kinder lernten unterschiedliche Techniken kennen und setzten sie anschließend in kindgerechten Spielformen um. Spiele wie „Bob“, „Pic“, „Himmel und Hölle“ oder „Piraten“ sorgten für Bewegung und weckten zugleich den sportlichen Ehrgeiz.
Engagiertes Trainerteam und positive Atmosphäre
Das Trainerteam vermittelte Freude am Spiel, verlangte aber zugleich Aufmerksamkeit und Einsatz. Die Coaches verbanden fachliche Autorität mit einer positiven Ansprache. Das Verhältnis zwischen Trainern und Kindern wirkte harmonisch und respektvoll.
Für Pausen brachten die Kinder kleine Snacks mit. In der längeren Mittagspause wurde gemeinsam warm gegessen, bevor am Nachmittag die nächsten Einheiten starteten.

Abschlusschallenge und Medaillen
Am letzten Tag sammelten die Kinder bei verschiedenen Aufgaben Punkte. Diese wurden anschließend in Gold-, Silber- und Bronzemedaillen übersetzt. Der Wettbewerb brachte viel Freude, aber auch kleine Enttäuschungen mit sich – und damit eine wertvolle Erfahrung: Fortschritt entsteht durch Übung, Geduld und den konstruktiven Umgang mit Rückschlägen.
Fazit zur best of 5 Tennisakademie
Das Camp überzeugte durch eine klare Organisation, engagierte Trainer und eine ausgewogene Mischung aus Technik, Spielformen und Gemeinschaft. Für Kinder, die ihre Fähigkeiten in einem motivierenden Umfeld weiterentwickeln möchten, ist das Angebot eine überzeugende Option.