LK-Rechner - Tennis Leistungsklasse berechnen

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Leistungsklasse 2026 in Echtzeit berechnenWerte für die Berechnung eingeben
Konkurrenz

Das Ergebnis wird in Echtzeit angezeigt.

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Dein ErgebnisUnverbindliche LK-Prognose
Deine neue LKLK 21,0
Verbesserung
1,000 LK
Matchpunkte
80
Persönliche Hürde
80
Gesamtfaktor
1,000
Genauer Begleitwert
21,000
Motivationsaufschlag
+0,000

So setzt sich dein Ergebnis zusammen

Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte. Maßgeblich ist ausschließlich die offizielle wöchentliche Berechnung im DTB-Portal tennis.de.

Die Leistungsklasse im Tennis zeigt nicht einfach, wie viele Matches du gewonnen hast. Entscheidend ist, gegen wen du gewonnen hast, welche eigene LK du zum Zeitpunkt der Auswertung hattest, in welcher Wettbewerbsform das Ergebnis zustande kam und welche weiteren Ergebnisse in derselben Auswertungswoche berücksichtigt werden.

Der SchlaegerClub LK-Rechner hilft dir, diese Zusammenhänge vor einem Turnier, nach einem Mannschaftsspiel oder bei der Saisonplanung besser einzuschätzen. Er liefert eine unverbindliche Prognose. Verbindlich bleibt immer die offizielle wöchentliche Berechnung in der Nationalen Tennisdatenbank beziehungsweise im DTB-Portal tennis.de.

Gerade deshalb ist es sinnvoll, nicht nur auf die Zahl hinter dem Komma zu schauen. Wer versteht, wie LK-Punkte, persönliche Hürde, Begleitwert, Wochenrhythmus und Sonderfaktoren zusammenspielen, kann das Ergebnis des Rechners deutlich realistischer einordnen.

Was bedeutet die Leistungsklasse im Tennis?

Die LK ist ein Spielstärkewert für den deutschen Wettspielbetrieb. Sie wird mit einer Nachkommastelle veröffentlicht und regelmäßig neu berechnet. Eine Verbesserung bedeutet, dass der Zahlenwert sinkt. Wer sich beispielsweise von LK 18,4 auf 17,9 verbessert, ist im System stärker eingestuft als zuvor.

Die Leistungsklasse ist keine klassische Rangliste. Zwei Spieler mit derselben LK teilen sich keinen Rangplatz, sondern liegen lediglich in einem vergleichbaren Spielstärkebereich. Die DTB-Rangliste verfolgt einen anderen Zweck: Sie ordnet Spieler nach Ranglistenpunkten auf konkrete Plätze. Deshalb können LK und Ranglistenposition unterschiedlich aussehen und sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Für die Praxis ist die LK vor allem eine Orientierung für offizielle Wettkämpfe. Sie kann bei Mannschaftsmeldungen, Turnierannahmen, Setzungen und der Einordnung möglicher Gegner eine Rolle spielen. Welche Bedeutung sie in einem konkreten Wettbewerb hat, richtet sich aber immer nach der jeweiligen Ausschreibung und den dafür geltenden Verbandsbestimmungen.

Wie funktioniert die aktuelle LK-Berechnung?

Die heutige LK-Berechnung arbeitet dynamisch. Offizielle Ergebnisse werden regelmäßig verarbeitet und die veröffentlichte Leistungsklasse wird wöchentlich aktualisiert. Ein Sieg kann die LK verbessern; eine normale Niederlage erzeugt dagegen keine direkte negative Punktbuchung. Zusätzlich wirkt ein zeitabhängiger Motivationsaufschlag, der die LK schrittweise verschlechtern kann, wenn Verbesserungen aus Siegen ausbleiben.

Für einen Sieg wird zunächst ein Punktwert angesetzt. Dieser hängt vor allem davon ab, wie deine eigene LK im Verhältnis zur LK des Gegners steht. Ein Erfolg gegen einen stärker eingestuften Gegner bringt mehr als ein Sieg gegen einen deutlich schwächer eingestuften Gegner. Die Punkte werden anschließend mit deiner persönlichen LK-Hürde und weiteren Faktoren verrechnet.

Die Grundidee hinter Punkte, Hürde und Faktor

Der Rechner bildet die Berechnung in vereinfachter Form über drei zentrale Bausteine ab: Matchpunkte, persönliche Hürde und Gesamtfaktor. Die Matchpunkte entstehen aus der LK-Differenz. Die persönliche Hürde hängt von deiner aktuellen Leistungsklasse ab und beschreibt, wie viele Punkte für eine bestimmte Verbesserung erforderlich sind. Der Gesamtfaktor berücksichtigt zusätzliche Einflüsse wie Wettbewerb, Altersklasse und besondere Wertungen.

Dadurch wird verständlich, warum identische Gegner-LKs bei zwei Spielern nicht zwingend dieselbe Verbesserung ergeben. Ein Spieler mit LK 22,0 hat eine andere persönliche Hürde als ein Spieler mit LK 12,0. Auch Wettbewerb und Altersklasse können den Rechenweg verändern. Der Rechner zeigt diese Werte deshalb getrennt an, statt nur eine neue LK auszugeben.

Was ist die persönliche LK-Hürde?

Die persönliche Hürde ist ein zentraler Teil der LK-Berechnung. Sie hängt von deiner aktuellen LK ab. Vereinfacht gesagt bestimmt sie, wie stark ein bestimmter Punktwert deine Leistungsklasse verbessern kann. Je nach eigener Einstufung kann dieselbe Zahl an Matchpunkten deshalb zu einer unterschiedlich großen LK-Veränderung führen.

Ein Beispiel macht das Prinzip greifbarer: Bei einer Ausgangs-LK von 22,0 und einem Sieg gegen LK 20,0 zeigt der Rechner einen Punktwert von 80 und eine persönliche Hürde von 80. Ohne zusätzliche Faktoren ergibt sich daraus eine rechnerische Verbesserung von 1,000 LK. Der genaue Begleitwert liegt dann bei 21,000; sichtbar wird die Prognose als LK 21,0.

Das Beispiel ist kein allgemeingültiger Festwert für jede Situation. Es zeigt nur, wie die drei Bausteine zusammenarbeiten. Wenn du die Ausgangs-LK, die Gegner-LK, die Altersklasse oder die Wettbewerbsform änderst, können sich Punkte, Hürde und Gesamtfaktor verändern.

Was ist der genaue LK-Begleitwert?

Im Hintergrund wird die Leistungsklasse genauer geführt als die veröffentlichte Anzeige mit einer Nachkommastelle vermuten lässt. Der Rechner zeigt deshalb zusätzlich einen genaueren Begleitwert. Dieser Wert ist wichtig, weil zwei Spieler mit derselben sichtbaren LK intern nicht zwingend exakt denselben Ausgangswert besitzen müssen.

Für die Prognose bedeutet das: Wenn dir dein genauer Begleitwert bekannt ist, kannst du ihn verwenden und die Simulation genauer an deine tatsächliche Ausgangslage annähern. Ist er nicht bekannt, rechnet das Tool mit der eingegebenen sichtbaren LK. Deshalb kann das Ergebnis von der späteren offiziellen DTB-Auswertung abweichen, obwohl die grundsätzliche Rechenlogik stimmt.

Welche Zusatzfaktoren berücksichtigt der LK-Rechner?

Neben eigener LK und Gegner-LK können weitere Merkmale die Wertung verändern. Der SchlaegerClub-Rechner bildet die für die Prognose relevanten Optionen direkt in der Eingabemaske ab.

Punktspiel beziehungsweise Mannschaftswettbewerb

Für den im Rechner auswählbaren Punktspiel-Faktor wird die entsprechende Mannschaftswettbewerbswertung berücksichtigt. Die Live-Version weist dafür einen Faktor von plus zehn Prozent aus. Wenn du diese Option aktivierst, verändert sich die prognostizierte Verbesserung entsprechend.

Kurzsätze bis vier

Für Wettbewerbe mit Kurzsätzen bis vier zeigt der Rechner eine Wertung mit 75 Prozent an. Solche Formate sollen deshalb nicht so behandelt werden, als wären sie vollständig identisch mit einem regulären Matchformat. Aktiviere die Option nur dann, wenn dein Wettbewerb tatsächlich nach der entsprechenden Kurzsatzregel gespielt wird.

Altersklasse

Auch die Altersklasse kann die Wertung beeinflussen. Für Jugend- und Seniorenwettbewerbe gelten je nach Konstellation Faktoren, die der Rechner in die Prognose einbezieht. Wenn du eine konkrete Turnier- oder Mannschaftssituation nachrechnest, solltest du deshalb nicht nur die beiden LKs eintragen, sondern auch die richtige Altersklasse auswählen.

Wie wird Doppel berechnet?

Im Doppel werden nicht einfach die vier Einzel-LKs nacheinander miteinander verglichen. Als Berechnungsbasis dienen die durchschnittlichen LK-Werte beider Teams. Der Rechner bildet aus deiner LK und der Partner-LK den eigenen Teamdurchschnitt und aus den beiden Gegner-LKs den gegnerischen Teamdurchschnitt.

Die daraus berechnete Verbesserung wird im Doppel geringer gewichtet als im Einzel. Auf den aktuellen SchlaegerClub-Seiten wird dafür eine Anrechnung von 50 Prozent verwendet. Für die Simulation musst du die Teamdurchschnitte nicht selbst ausrechnen: Trage die vier einzelnen LKs ein, wenn du den entsprechenden Mehrmatch- beziehungsweise Doppelmodus nutzt.

Die kompakte Version auf SchlaegerClub.de berechnet jeweils ein Match. Wer mehrere Begegnungen, Doppel oder komplette Turnierverläufe simulieren möchte, kann den erweiterten Rechner unter lk-rechner.tennis verwenden. Für die Grundlogik der Leistungsklasse bleibt die Erklärung auf dieser Seite trotzdem vollständig.

Was passiert nach einer Niederlage?

Eine normale Niederlage verschlechtert deine LK nicht unmittelbar durch einen direkten Punktabzug. Das ist einer der häufigsten Irrtümer rund um das heutige System. Die langfristige Verschlechterung entsteht vor allem durch den Motivationsaufschlag, wenn er nicht durch Verbesserungen aus Siegen ausgeglichen wird.

Der Rechner behandelt eine Niederlage deshalb anders als einen Sieg: Es entsteht keine positive LK-Verbesserung aus diesem Match. Unabhängig davon kann ein Motivationsaufschlag berücksichtigt werden, wenn seit dem letzten relevanten Zeitpunkt entsprechende Wochen vergangen sind.

Wie funktioniert der Motivationsaufschlag?

Der Motivationsaufschlag ist ein zeitabhängiger Zuschlag auf die LK. Die Live-Version des Rechners weist einen Wert von 0,025 LK pro Woche aus. Dadurch bleibt eine einmal erreichte Leistungsklasse nicht unbegrenzt stehen, wenn keine Verbesserungen aus Siegen hinzukommen.

Für eine realistische Prognose solltest du deshalb die Zahl der vergangenen Wochen korrekt eingeben. Wenn du nur wissen möchtest, welche reine Verbesserung ein einzelner Sieg auslösen könnte, kannst du den zeitlichen Effekt getrennt betrachten. Für die tatsächliche Entwicklung über mehrere Wochen gehört der Motivationsaufschlag jedoch zur Einordnung dazu.

Wie werden mehrere Matches in einer Ergebniswoche behandelt?

Mehrere Ergebnisse innerhalb derselben Ergebniswoche werden nicht so simuliert, als würde nach jedem Match sofort eine neue offiziell veröffentlichte LK entstehen. Die einzelnen Begegnungen basieren auf derselben aktuell gültigen Ausgangs-LK beziehungsweise dem zugrunde liegenden Begleitwert. Die Verbesserungen aus den Siegen werden anschließend zusammengeführt.

Das ist besonders wichtig bei Turnieren mit mehreren Runden oder bei Spielern, die innerhalb weniger Tage mehrere offizielle Matches bestreiten. Für eine spätere Ergebniswoche solltest du dagegen mit der dann neu veröffentlichten LK als neuer Ausgangsbasis beginnen.

Warum kann die offizielle LK von der Prognose abweichen?

Auch ein sorgfältiger Rechner bleibt eine Prognose. Die offizielle Auswertung kann abweichen, wenn dein genauer Begleitwert anders ist als der eingegebene sichtbare Wert, Ergebnisse nachgemeldet werden, ein Match einer anderen Ergebniswoche zugeordnet wird oder ein zusätzlicher Faktor greift. Auch offizielle Korrekturen durch Verband oder DTB können eine Rolle spielen.

Deshalb zeigt SchlaegerClub nicht nur die prognostizierte neue LK, sondern auch die Rechenschritte. So kannst du nachvollziehen, woher das Ergebnis kommt, ohne die Simulation mit der verbindlichen Verbandsberechnung zu verwechseln.

Welche Matches zählen für die LK?

Für die Leistungsklasse zählen offiziell als LK-relevant geführte Wettbewerbe. Dazu gehören je nach Ausschreibung Mannschaftswettbewerbe und genehmigte Turniere. Training, freie Matches oder private Freundschaftsspiele verändern die LK nicht.

Ob ein Match tatsächlich LK-relevant ist, solltest du immer in der Ausschreibung beziehungsweise im offiziellen Spiel- oder Turnierportal prüfen. Gerade bei Sonderformaten, Jugendkonkurrenzen oder abweichenden Satzformaten ist die konkrete Wettbewerbseinstufung wichtiger als eine pauschale Annahme.

Brauche ich für LK-Turniere eine Lizenz?

Für die Anmeldung zu Ranglisten- und LK-Turnieren gilt seit dem 1. April 2025 die Lizenz für Ranglisten- und LK-Spieler. Das betrifft die Turnieranmeldung, nicht automatisch den regulären Mannschaftswettspielbetrieb. Wer nur Mannschaftsspiele bestreitet, benötigt die Turnierlizenz nicht allein deshalb.

Die praktische Account- und Lizenzverwaltung läuft heute über tennis.de. Der frühere Dienst mybigpoint wurde abgelöst. Wie Login, DTB-ID, Spielerprofil, „Mein Court“ und Turnieranmeldung heute zusammenhängen, erklärt der interne Ratgeber zum Wechsel von mybigpoint zu tennis.de.

Was hat sich mit der LK-Berechnung 2025/26 geändert?

SchlaegerClub behandelt die Reform in einem eigenen Vertiefungsbeitrag, aber die Hauptlogik gehört auch auf die Rechnerseite. Die seit der Wintersaison 2025/26 verwendete Berechnung arbeitet mit einer angepassten Punktekurve und der Hürdenlogik. Siege gegen stärker eingestufte Gegner werden stärker honoriert, Siege gegen schwächere Gegner können ebenfalls eine Verbesserung auslösen, fallen aber geringer aus.

Die ausführlichen Hintergründe, Rechenbeispiele und Sonderregeln stehen im Beitrag Neue LK-Berechnung ab der Wintersaison 2025/26. Dieser interne Link ist eine Vertiefung. Die grundlegende Erklärung bleibt trotzdem auf dem LK-Rechner selbst erhalten.

LK und DTB-Rangliste: Wo liegt der Unterschied?

Die Leistungsklasse beschreibt einen Spielstärkebereich. Die DTB-Rangliste ordnet Spieler dagegen nach einem eigenen Ranglistensystem auf konkrete Plätze. Ein Spieler kann eine gute LK besitzen, ohne weit oben in einer Rangliste geführt zu werden. Umgekehrt lässt sich eine Ranglistenposition nicht direkt in eine bestimmte LK übersetzen.

Für Turnierannahme, Setzung oder Mannschaftsmeldung können je nach Wettbewerb unterschiedliche Kriterien gelten. Deshalb sollte die LK nicht als alleinige Aussage über das gesamte Leistungsniveau eines Spielers verstanden werden.

Wie nutzt du den LK-Rechner sinnvoll?

Der größte Nutzen entsteht nicht dadurch, dass du möglichst viele hypothetische Gegner eingibst, sondern indem du konkrete Matchsituationen vergleichst. Nutze den Rechner zum Beispiel vor oder nach einem Turnier, um zu verstehen, warum ein Sieg gegen LK 16,0 anders wirkt als ein Sieg gegen LK 20,0. Vergleiche dabei immer dieselbe Ausgangs-LK und ändere jeweils nur einen Faktor.

Für Mannschaftsführer kann das Tool helfen, die ungefähre Wirkung verschiedener Ergebnisse besser zu erklären. Trainer können es einsetzen, um Jugendlichen und Eltern zu zeigen, dass die LK nicht durch einen einzelnen Sieg „magisch“ springt, sondern aus mehreren Parametern entsteht. Spieler sollten die Simulation vor allem als Orientierung nutzen und ihre sportliche Entwicklung nicht ausschließlich an einer Nachkommastelle festmachen.

Was die LK nicht über dein Tennis sagt

Die LK berücksichtigt offizielle Ergebnisse, aber sie kennt deinen Spielstil, die Qualität deiner Aufschläge, deine Beinarbeit, den Belag oder die konkrete Matchdynamik nicht. Zwei Spieler mit derselben LK können deshalb sehr unterschiedlich spielen. Auch Tagesform, Verletzungspausen, Trainingsumfang und taktische Entwicklung tauchen nicht als eigene Werte im System auf.

Die sinnvollste Einordnung verbindet deshalb drei Ebenen: offizielle Ergebnisse, die Entwicklung der LK über längere Zeit und die tatsächliche Qualität deines Spiels. Der Rechner hilft bei der ersten und zweiten Ebene. Für die dritte bleibt die sportliche Analyse auf dem Platz entscheidend.

Drei typische Rechensituationen aus der Praxis

Einzel im Mannschaftsspiel

Du spielst ein reguläres Mannschaftseinzel. Für die Prognose brauchst du deine gültige Ausgangs-LK, die LK des Gegners, die passende Altersklasse und die Information, ob der offizielle Punktspielbonus anzuwenden ist. Der Rechner kombiniert diese Angaben und zeigt dir die mögliche Verbesserung.

Turniertag mit zwei Einzelsiegen

Du gewinnst am selben Wochenende zwei LK-relevante Matches. Rechne das zweite Match nicht automatisch mit der prognostizierten neuen LK aus dem ersten Sieg. Beide Ergebnisse gehören möglicherweise in dieselbe Ergebniswoche und werden in der offiziellen Wochenberechnung gemeinsam verarbeitet. Für solche Fälle ist eine Mehrfachsimulation sinnvoller.

Doppel nach einem Einzel

Du spielst zuerst Einzel und später Doppel. Das Einzel wird mit den beiden Einzel-LKs bewertet. Im Doppel zählen dagegen die Mittelwerte der jeweiligen Paarungen, und die resultierende Verbesserung wird auf beide Sieger verteilt. Deshalb ist ein Doppel nicht einfach ein halbes Einzel, sondern folgt einer eigenen Berechnungslogik.

Die häufigsten Denkfehler bei der LK-Berechnung

„Ich habe gewonnen, also verbessert sich meine LK immer gleich stark.“

Nein. Gegner-LK, persönliche Hürde und weitere Faktoren bestimmen die tatsächliche Verbesserung.

„Nach meinem ersten Turniersieg muss ich für Match zwei mit der neuen LK rechnen.“

Nicht automatisch. Innerhalb derselben Ergebniswoche wird die neue offizielle LK nicht nach jedem einzelnen Match veröffentlicht.

„Eine Niederlage verschlechtert meine LK sofort.“

Nicht durch das einzelne Match selbst. Die langfristige Entwicklung kann sich aber durch den wöchentlichen Motivationsaufschlag verändern.

„Doppel zählt einfach halb so viel wie Einzel.“

Das ist zu vereinfacht. Im Doppel werden zunächst die Teamdurchschnittswerte gebildet; anschließend wird die resultierende Verbesserung auf die Sieger verteilt.

„Die sichtbare LK ist der exakte Rechenwert.“

Nein. Im Hintergrund wird ein genauerer Begleitwert geführt. Die veröffentlichte LK ist die daraus abgeleitete Anzeige mit einer Nachkommastelle.

„Wenn der Rechner 14,2 zeigt, muss tennis.de später ebenfalls 14,2 anzeigen.“

Nein. Der Rechner kennt nur die eingegebenen Daten. Das offizielle System verarbeitet alle relevanten Ergebnisse, Begleitwerte und Sonderregeln.

LK verbessern: Was tatsächlich in deiner Hand liegt

Eine Leistungsklasse lässt sich nicht sinnvoll optimieren, indem man nur nach rechnerisch attraktiven Gegnern sucht. Wer langfristig besser eingestuft werden möchte, braucht vor allem regelmäßige wertbare Matches und sportliche Entwicklung.

Sinnvoll ist es, unterschiedliche Wettbewerbsformen zu nutzen: Mannschaftsspiele, LK-Turniere und andere offiziell wertbare Begegnungen können Matchpraxis schaffen. Entscheidend bleibt jedoch, dass die Auswahl sportlich passt. Ein Turnier mit starken Gegnern bringt rechnerisch wenig, wenn die Matches spielerisch deutlich überfordern. Umgekehrt kann eine Serie nur gegen klar schwächere Gegner die eigene Entwicklung begrenzen, selbst wenn einzelne Siege zählen.

Die beste LK-Strategie ist deshalb immer zuerst eine Tennisstrategie: besser spielen, häufiger gute Matches bekommen und Ergebnisse regelmäßig in wertbaren Wettbewerben bestätigen.

Wann ist lk-rechner.tennis die bessere Wahl?

Die kompakte SchlaegerClub-Version ist ideal, wenn du einen einzelnen Sieg schnell einschätzen möchtest. Wenn du dagegen mehrere Ergebnisse simulieren willst, beispielsweise ein Turnierwochenende mit zwei Einzeln, ein Mannschaftsspiel mit Einzel und Doppel oder mehrere Begegnungen über verschiedene Wochen, ist der erweiterte LK-Rechner sinnvoller. Dort kannst du mehrere Matches strukturiert zusammenführen und unterschiedliche Szenarien übersichtlicher vergleichen.

Beide Rechner dienen der Prognose. Die offizielle LK bleibt immer der Wert, den der DTB nach der regulären Auswertung veröffentlicht.

LK-Berechnung verständlich erklärt

Häufige Fragen zum LK-Rechner

Die wichtigsten Antworten zu Prognose, Ausgangswert, Begleitwert, Ergebniswochen, Doppel und offizieller Auswertung.

Ist der SchlaegerClub LK-Rechner offiziell?

Nein. Er ist ein unabhängiges Prognosewerkzeug. Die verbindliche Leistungsklasse wird ausschließlich vom DTB beziehungsweise über die Nationale Tennisdatenbank und tennis.de geführt.

Welche LK muss ich als Ausgangswert eingeben?

Verwende die aktuell gültige veröffentlichte LK für die Ergebniswoche, die du simulieren möchtest. Bei späteren Ergebniswochen solltest du mit der dann neu veröffentlichten LK weiterrechnen.

Was bedeutet „bessere LK“?

Eine kleinere Zahl steht für eine bessere Leistungsklasse. LK 10,0 ist daher besser als LK 15,0.

Verbessert mich jeder Sieg?

Ein LK-relevanter Sieg kann eine Verbesserung erzeugen. Die Stärke des Effekts hängt von Gegner-LK, eigener LK, persönlicher Hürde und weiteren Faktoren ab.

Was passiert bei einer Niederlage?

Das verlorene Match selbst erzeugt keine LK-Verbesserung und keinen direkten negativen Matchwert. Unabhängig davon kann der wöchentliche Motivationsaufschlag die LK-Entwicklung beeinflussen.

Was ist der Motivationsaufschlag?

Nach den aktuellen DTB-Durchführungsbestimmungen wird grundsätzlich wöchentlich ein Wert von 0,025 auf die LK angerechnet. Für längere Spielpausen gelten zusätzliche Regelungen zum teilweisen Erlass beziehungsweise zur Reduzierung.

Wird die LK täglich aktualisiert?

Nein. Die offizielle Auswertung erfolgt im Wochenrhythmus. Deshalb können mehrere Ergebnisse gemeinsam in derselben Auswertungsperiode verarbeitet werden.

Warum zeigt der Rechner einen Begleitwert?

Weil die LK intern genauer geführt wird als die öffentlich sichtbare Zahl mit einer Nachkommastelle. Der Begleitwert macht kleinere Veränderungen nachvollziehbarer.

Wie wird Doppel gewertet?

Für beide Teams werden die durchschnittlichen LKs der Partner verwendet. Der daraus berechnete Verbesserungswert wird nach den DTB-Regeln zu jeweils 50 Prozent auf die beiden Sieger verteilt.

Muss ich nach jedem Match eine neue Simulation starten?

Nur wenn das nächste Match zu einer späteren Ergebniswoche gehört oder du bewusst eine neue Ausgangssituation simulieren willst. Mehrere Matches derselben Woche sollten nicht einfach nacheinander mit jeweils neu prognostizierter LK gerechnet werden.

Warum stimmt meine offizielle LK nicht exakt mit der Prognose überein?

Mögliche Ursachen sind der genaue Begleitwert, weitere Ergebnisse, Meldedatum, Ergebniswoche, Sonderfaktoren, Motivationsaufschlag oder offizielle Korrekturen. Das DTB-Ergebnis ist verbindlich.

Kann ich mit dem Rechner Turniere planen?

Für ein einzelnes Match ja. Für mehrere Begegnungen ist der erweiterte Rechner auf lk-rechner.tennis besser geeignet.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Die kompakte Rechnerfunktion verarbeitet die eingegebenen Werte direkt für die Berechnung. Es entsteht daraus kein persönliches Spielerprofil.

Gilt der Rechner auch für Jugendliche und Senioren?

Ja, sofern die passende Altersklasse und die für das Match relevanten Optionen korrekt gewählt werden. Die Altersklasse kann Teil der offiziellen Wertung sein.

Kann ich mit dem Rechner meine offizielle LK ersetzen oder nachweisen?

Nein. Für Turnierannahme, Setzung, Mannschaftsmeldung und andere offizielle Zwecke gilt ausschließlich die veröffentlichte DTB-LK.

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