Forehand ist die englische Bezeichnung für die Vorhand, also einen Schlag auf der Seite der spielenden Hand. Ein Rechtshänder spielt sie typischerweise rechts vom Körper, ein Linkshänder links. Der Begriff beschreibt zunächst die Schlagseite und nicht eine einzige vorgeschriebene Bewegung.
Im üblichen Sprachgebrauch ist mit der Vorhand meist ein einhändiger Grundschlag gemeint, bei dem der Ball zuvor aufgesprungen ist. Es gibt jedoch auch einen Vorhandvolley, der aus der Luft gespielt wird. Die Vorhand ist daher nicht ausnahmslos ein Groundstroke. Ihr Gegenbegriff ist die Rückhand, die auf der gegenüberliegenden Körperseite mit einer anderen Orientierung der Schlägerhand ausgeführt wird.
Eine Vorhand kann relativ flach, mit Topspin oder mit Unterschnitt gespielt werden. Cross und Longline bezeichnen die Richtung; Inside-out und Inside-in beschreiben taktische Varianten aus einer seitlich versetzten Position. Keine dieser Ausprägungen ändert die grundlegende Zuordnung zur Vorhandseite. Auch die Griffhaltung ist durch den Begriff nicht festgelegt. Ebenso ist die Vorhand nicht bei jedem Spieler automatisch der stärkere Schlag.
Griffhaltung, Ausholbewegung, Treffpunkt, Beinarbeit und Ausschwung gehören zur technischen Ausführung und variieren je nach Ball und Spielstil. Diese Zusammenhänge und ihre praktische Anwendung bündelt der Themenbereich Vorhandtechnik.