Technik & Spielweise · Tennislexikon

Break – Aufschlagverlust

Ein Break liegt im Tennis vor, wenn der Rückschläger oder das Rückschlagteam das Aufschlagspiel des Gegners gewinnt. Der Aufschläger verliert damit sein Service-Game; auf Deutsch wird deshalb auch von einem Aufschlagverlust gesprochen. Hält der Aufschläger sein Spiel, heißt das Service Hold.

Der Break Point ist nur die Chance auf dieses Ergebnis. Steht es beispielsweise 30:40, kann der Rückschläger mit dem nächsten Punkt das Aufschlagspiel gewinnen. Gelingt das, ist das Break vollendet. Wird der Breakball abgewehrt, kann das Spiel weitergehen, ohne dass ein Break entstanden ist.

Ein Break sagt für sich allein noch nichts über Satz- oder Matchgewinn aus. Der Vorteil kann im nächsten Aufschlagspiel durch ein Rebreak wieder verloren gehen oder im weiteren Verlauf ausgebaut werden.

Gewinnt ein Spieler kurz nach einem eigenen Aufschlagverlust seinerseits das gegnerische Service-Game, wird dies häufig Rebreak genannt. Im Tiebreak ist die Begriffslage anders: Dort werden keine vollständigen Aufschlagspiele gespielt. Ein gegen den Aufschlag gewonnener Einzelpunkt heißt oft Mini-Break, zählt aber nicht als Break eines Service-Games. Weitere mögliche Spielstände, die Bedeutung eines Aufschlagverlusts im Match und taktische Zusammenhänge erklärt der ausführliche Ratgeber zum Break im Tennis.

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