On hat aus THE ROGER ein eigenständiges Tennisprogramm entwickelt. Im deutschen Shop stehen heute mehrere Court-Schuhe, Tennisbekleidung und Accessoires. Besonders nützlich ist die ausdrückliche Trennung zwischen Performance-Modellen für den Platz und lediglich tennisinspirierten Lifestyle-Schuhen. Wer On zum Spielen kauft, sollte deshalb die vollständige Produktbezeichnung lesen – der Name THE ROGER allein reicht nicht.
Die aktuelle Court-Familie
Zum aktuellen Programm gehören unter anderem THE ROGER Pro 3 und Pro 3 Clay sowie THE ROGER Clubhouse Pro 2 und Clubhouse Pro 2 Clay. On sortiert Schuhe außerdem nach Hard Court, Clay Court und Multi Court. Diese Zuordnung ist der erste Filter: Eine Sandplatzversion braucht ein anderes Profil als ein primär für Hartplatz konzipierter Schuh; ein Multi-Court-Modell soll mehrere Racketsport- und Platzsituationen abdecken.
Am Pro 3 lassen sich die Herstellerangaben konkret lesen. On nennt ein Mesh-Obermaterial, ein Schnür-Cage, ein Speedboard aus Carbonfaser und ein rautenförmiges Sohlenprofil. Das sind dokumentierbare Konstruktionsmerkmale. Versprechen zu Energierückgabe, Tempo oder überlegener Kontrolle bleiben Herstellerpositionierung, bis eine unabhängige Prüfung sie für einen bestimmten Einsatz bestätigt.
Der Name Clubhouse verlangt besondere Aufmerksamkeit. Clubhouse Pro 2 ist ausdrücklich als Tennis- beziehungsweise Racketsport-Schuh ausgewiesen; THE ROGER Clubhouse ohne „Pro“ wird dagegen als Lifestyle- und Alltagsmodell geführt. Optische Nähe bedeutet also keine identische Eignung für Stopps, Slides und seitliche Belastung. Weitere Grundlagen zu Belag, Sohle und Passform bietet der SchlägerClub-Bereich Tennisschuhe.
Bekleidung, Zielgruppe und Federer-Bezug
On führt aktuell Court-Shirts, Tanks, Polos, Shorts, Röcke und Kleider für Damen und Herren. Daneben gibt es ausdrücklich als „Tennis Lifestyle“ oder „Off-court“ bezeichnete Teile. Beim Anprobieren zählen Bewegungsfreiheit im Aufschlag, sicherer Sitz und die Unterbringung eines zweiten Balls stärker als ein einheitlicher Look.
Die Zusammenarbeit mit Roger Federer erklärt Name und Entwicklungsgeschichte der Linie. Sie ist jedoch kein Passformargument und keine Leistungsgarantie. Auch ein Tourmodell muss zu Ferse, Vorfuß und Spielbelag des einzelnen Nutzers passen.
On ist damit für Spielerinnen und Spieler interessant, die ein modernes Court-Angebot suchen und Performance- von Lifestyle-Linien konsequent trennen. Weitere Einordnungen bietet die Herstellerübersicht; konkrete Angebote lassen sich über die Produktsuche vergleichen.