Tennisplatzbeläge

Rebound Ace – Herstellerporträt

Rebound Ace im Herstellerporträt: aktuelle Hartplatz-, Cushion- und mobile Systeme, Schichtaufbau, Auswahl, Einbau und Pflege verständlich erklärt.

Aktuelle Systeme und ihr Aufbau

Rebound Ace ist heute eine Familie mehrschichtiger Hartplatz- und Cushion-Systeme für Tennisanlagen. Im europäischen Angebot führt AV Syntec Europa unter dem Markennamen mehrere feste und mobile Aufbauten: Rebound Elastic Pro und Elastic Prestige für elastische Hallenkonstruktionen, Rebound Ace Portable für temporäre Flächen, Synpave als Acrylbeschichtung sowie die gedämpften Varianten GS und HSA Club. Damit steht der Name nicht für einen einzigen, überall identischen Platz.

Der Schichtaufbau unterscheidet sich deutlich. Elastic Pro und Elastic Prestige kombinieren eine tragende Holzkonstruktion mit elastischen Elementen und einer beschichteten Spielfläche. Portable wird aus transportierbaren Modulen aufgebaut. Synpave ist eine Beschichtung für geeignete feste Untergründe wie Asphalt oder Beton; GS und HSA Club ergänzen eine elastische Gummilage. Welcher Aufbau technisch möglich ist, hängt deshalb vom Bestandsboden, der Halle oder Außenlage, der verfügbaren Aufbauhöhe und der Entwässerung ab.

Der Markenname ist historisch eng mit den Australian Open verbunden. Diese frühere Nutzung erklärt seine Bekanntheit, ist aber keine Aussage über die heutige Turnieroberfläche und kein Qualitätsbeleg für jedes aktuelle Rebound-Ace-System.

Planung, Einbau und Pflege

Vor einer Entscheidung sollten Betreiber zuerst klären, ob ein dauerhaft eingebauter, renovierbarer oder zeitweise verlegbarer Platz benötigt wird. Danach folgen gewünschte Spielgeschwindigkeit, Dämpfung, Innen- oder Außeneinsatz, Untergrund, Aufbauhöhe und Mehrfachnutzung. Technische Werte gelten nur für den exakt bezeichneten Systemaufbau; Produktnamen und Daten dürfen daher nicht zwischen Varianten übertragen werden.

Rebound-Ace-Systeme werden durch Fachunternehmen geplant und eingebaut. Besonders bei bestehenden Flächen sind Ebenheit, Restfeuchte, Risse und Haftung zu prüfen. Bei mobilen Böden kommen Lagerung, nummerierter Aufbau und saubere Modulverbindungen hinzu. Die regionale Verfügbarkeit einzelner Varianten sollte unmittelbar mit dem zuständigen Anbieter bestätigt werden.

Die Pflege richtet sich nach Deckschicht und Einsatzort. Staub, Sand und organische Rückstände werden regelmäßig entfernt; ungeeignete Reinigungschemie oder harte Geräte können die Beschichtung beschädigen. Schäden an Fugen, Kanten oder Deckschichten sollten früh beurteilt werden, bevor Feuchtigkeit in den Aufbau gelangt. Einen Marktüberblick bietet die SchlägerClub-Herstellerübersicht. Wie Belag, Tempo und Platzbedingungen das Spiel beeinflussen, erklärt der Bereich Tenniswissen.

LK-Rechner LK-Rechner nach DTB-Regelwerk Berechne einzelne Matches oder plane Turniere mit mehreren Spielen – übersichtlich, schnell und tennisnah. LK-Planung starten