Eine gute Tenniswoche besteht nicht aus möglichst vielen harten Einheiten. Entscheidend ist die Verteilung. Wer Training und Erholung sinnvoll kombiniert, hält die Qualität höher und reduziert das Risiko, mehrere müde Einheiten aneinanderzureihen.
Das Grundprinzip
Intensive Belastungen sollten nicht gedankenlos gestapelt werden. Nach einem langen Match oder einer harten Beinarbeitseinheit kann am nächsten Tag eine leichtere Technik-, Mobilitäts- oder Regenerationseinheit sinnvoller sein.
Beispiel für eine ausgewogene Woche
Montag: moderate Tenniseinheit mit Technikfokus
Dienstag: Krafttraining oder Mobilität
Mittwoch: Regeneration oder lockere Bewegung
Donnerstag: intensiveres Tennistraining oder Match
Freitag: leichter Tag
Samstag: Tennis oder Doppel
Sonntag: frei oder aktive Regeneration
Das ist kein Pflichtplan. Entscheidend ist die Logik: harte Tage werden durch leichtere Tage getrennt.
Was zählt als harter Tag?
Ein intensives Einzel, viele Sprints und Richtungswechsel, hartes Intervalltraining oder ein forderndes Krafttraining können alle als hohe Belastung zählen. Zwei unterschiedliche Trainingsarten bedeuten nicht automatisch zwei unterschiedliche Belastungen für den Körper.
Regenerationstage wirklich leicht halten
Wer am „freien“ Tag ein hartes Radtraining absolviert, hat keinen Regenerationstag. Leichte Bewegung ist sinnvoll, solange sie sich auch wirklich leicht anfühlt.
Wochenplan anpassen
Nach schlechtem Schlaf, ungewohnt schwerem Match, Reisebelastung oder Beschwerden sollte der Plan flexibel bleiben. Ein ausgelassener harter Tag ist oft sinnvoller als eine Einheit mit schlechter Bewegungsqualität.
So bringst du Belastung und Erholung zusammen
Eine gute Tenniswoche verbindet Belastung und Erholung. Nicht die Anzahl der Einheiten entscheidet über Qualität, sondern die sinnvolle Reihenfolge.