Beim Tennis ab 70 entscheidet nicht nur die Intensität einer einzelnen Einheit über die Verträglichkeit, sondern auch die Erholung zwischen den Belastungen. Deshalb sollten Spielzeit, Pausen und Wochenrhythmus gemeinsam betrachtet werden.
Belastung nicht nur an der Uhr messen
Eine kurze intensive Einheit kann anstrengender sein als eine längere lockere Doppelrunde. Aussagekräftiger sind Bewegungsqualität, Erholung, Müdigkeit und das persönliche Belastungsgefühl.
Pausen früh statt spät setzen
Pausen sind besonders sinnvoll, bevor Technik und Beinarbeit deutlich auseinanderfallen. Kurze Trink- und Erholungspausen zwischen Serien helfen, die Qualität zu erhalten.
Aufeinanderfolgende Belastungen planen
Mehrere intensive Tennistage direkt hintereinander sind nicht für jeden sinnvoll. Wer merkt, dass Erholung länger dauert, sollte zwischen anspruchsvollen Einheiten mehr Abstand lassen.
Warnsignale ernst nehmen
Neue oder anhaltende Schmerzen, Schwindel, ungewöhnliche Atemnot oder deutliche Leistungseinbrüche gehören nicht einfach zum Alter und sollten medizinisch abgeklärt werden.