SPORTAS ist ein Anbieter für Tennis- und Sportbodensysteme mit Sitz in Essen. Nach eigener Darstellung arbeitet das Unternehmen seit 1996 im Sportbodenbau; Tennis Force wird seit 2001 im Innen- und Außenbereich eingesetzt. Im Tennis richtet sich SPORTAS vor allem an Vereine, Kommunen und Bauherren, die Plätze neu anlegen oder umrüsten. Im aktuellen Portfolio stehen vor allem die Systemfamilie Tennis Force und Domo SmashCourt.
Tennis Force: vom Gleitbelag bis zum Hartplatz
Unter dem Namen Tennis Force laufen unterschiedliche Konzepte, die nicht pauschal gleichgesetzt werden sollten. Tennis Force II verbindet eine wasserdurchlässige, frostsichere Basisdecke mit einer Gleitschicht aus Tennisziegelmehl und ist für Außenplätze sowie Traglufthallen vorgesehen. Tennis Force HS II ist dagegen ein wasserfreier Gleitbelag für Tennishallen. Das Spektrum reicht damit von sandplatznahen Aufbauten bis zu Hallenlösungen.
SPORTAS beschreibt Tennis Force RA und RA PRO als Hartplatzsysteme mit Rebound-ACE-Beschichtung. RA PRO ergänzt laut Unternehmen einen Gummianteil im Systemaufbau. Die Beschichtung erklärt die Verbindung zu Rebound Ace, macht beide Marken aber nicht identisch: SPORTAS bleibt Anbieter und Projektpartner, während Rebound Ace als eigene Belagsmarke einzuordnen ist. Mehr zu dieser Marke steht im Rebound-Ace-Herstellerporträt.
Domo SmashCourt ohne Bewässerung
Domo SmashCourt besteht aus einer Stabilitätsmatte, die mit ziegelrotem Keramiksand verfüllt wird. Nach Herstellerangaben braucht der Platz keine Bewässerung; SPORTAS beschreibt den Aufbau zudem als wasserdurchlässig. Das System zielt damit auf sandplatznahes Aussehen und Spielverhalten, unterscheidet sich konstruktiv aber von Tennis Force II und von den beschichteten RA-Hartplätzen.
Was bei Planung und Pflege zählt
Beim Vergleich entscheidet das konkrete System, nicht allein der Markenname. Tennis Force II verlangt laut Hersteller einen ebenen, wasserdurchlässigen, standfesten und frostsicheren Untergrund; bei anderen Varianten können andere Anforderungen gelten. Deshalb müssen Unterbau, Entwässerung, Innen- oder Außeneinsatz, mögliche Umrüstung, Einbau und Pflege vor Ort systembezogen geklärt werden. Auch regionale Verfügbarkeit und Service gehören in die Projektprüfung. ITF- oder DTB-Einstufungen lassen sich nicht auf die gesamte Marke übertragen; sie sind immer für das exakt bezeichnete System zu prüfen. Eine erste Einordnung bietet der Überblick zu Tennisplatzbelägen; weitere Anbieter stehen in der Herstellerübersicht.