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Der perfekte Stoppball: So setzt du ihn gezielt ein

Ein sauber ausgeführter Stoppball kann zu einer echten taktischen Waffe im Tennis werden. Er zwingt den Gegner, schnell ans Netz zu laufen, und eröffnet dir viele Möglichkeiten für den nächsten Schlag. Allerdings ist ein misslungener Stoppball leicht zu bestrafen. In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie du ihn perfekt platzierst, welche Technik dafür entscheidend ist und in welchen Spielsituationen er sich besonders lohnt.

1. Was ist ein Stoppball und warum ist er so effektiv?

Der Stoppball ist ein Schlag, bei dem du den Ball sanft und mit viel Unterschnitt (Slice) kurz hinter das Netz spielst. Das Ziel besteht darin, dass der Ball nur minimal abspringt und der Gegner ihn kaum oder nur schwer erreichen kann.

Merke: Ein perfekter Stoppball besitzt viel Backspin, springt flach ab und landet möglichst kurz hinter dem Netz.

2. Die richtige Technik für den perfekten Stoppball

2.1 Die richtige Griffhaltung

Grundsätzlich kommen zwei Griffhaltungen in Frage:

Tipp: Mit dem Kontinentalgriff kannst du rasch zwischen regulären Schlägen und Stopps wechseln, ohne die Griffhaltung stark ändern zu müssen.

2.2 Die Schlägerbewegung – Sanft statt hart!

2.3 Wo sollte der Stoppball aufkommen?

Übungstipp: Platziere kleine Ziele im vorderen Bereich des Spielfelds und übe, den Ball genau dort landen zu lassen.

3. Wann ist der beste Moment für einen Stoppball?

Der Stoppball wirkt besonders gut, wenn dein Gegner in einer defensiven Position verharrt oder bereits konditionell angeschlagen ist.

Beispiel: Spiele einige tiefe Topspin-Schläge, um den Gegner nach hinten zu drängen. Genau in dem Moment, in dem er weiter hinter der Grundlinie steht, setze den Stoppball ein.

4. Übungsdrills für einen besseren Stoppball

4.1 Unterschnitt-Übung (Slice-Kontrolle verbessern)

4.2 Platzierungs-Drill

4.3 Stoppball im Match simulieren

5. Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

6. Kombinationen für maximalen Erfolg

Der Stoppball ist oft noch effektiver, wenn du ihn mit anderen Schlägen verbindest:

Der Stoppball als taktische Waffe

Ein gut ausgeführter Stoppball kombiniert Präzision, Timing und die Fähigkeit, den Gegner zu überraschen. Wenn du ihn strategisch klug einsetzt, kannst du das Matchtempo bestimmen und deinen Gegner in Bedrängnis bringen.

Jetzt üben! Integriere Stoppbälle gezielt in dein Training und finde heraus, wann sie am wirkungsvollsten sind. Je besser deine Platzierung und dein Unterschnitt, desto gefährlicher wird dein Stoppball.


Melissa Neumann - Redakteurin bei SchlägerClub.de

Melissa Neumann spielt erfolgreich in der Verbandsliga und trainiert mit Herzblut Kinder im U10-Bereich. Ihre Leidenschaft gilt nicht nur Technik und Taktik, sondern auch dem mentalen Spiel. Mit Erfahrung, Fachwissen und einem feinen Gespür für Praxisnähe gestaltet sie Inhalte, die Spielerinnen und Spieler wirklich weiterbringen – unterstützt durch moderne KI und eigene Erfahrung auf dem Platz.

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